Über mich
Fotografie beginnt für mich mit dem Hinsehen.
Mich faszinieren die kleinen Veränderungen: ein anderer Blick, eine Bewegung, ein Moment – und plötzlich erzählt ein Bild eine neue Geschichte.
Ich bin Silvio, der Fotograf hinter Peacheto. Ich lebe in Coswig, zwischen Dresden und Meißen, und fotografiere Menschen aus Neugier auf das, was im gemeinsamen Ausprobieren sichtbar werden kann.


Fotografische Haltung
Ein Portrait zeigt einen Moment – nicht den ganzen Menschen.
Mich fasziniert an der Portraitfotografie, wie wenig es manchmal braucht, damit ein Bild eine andere Wirkung bekommt. Ein veränderter Blick, eine kleine Bewegung, eine andere Haltung – und aus demselben Moment entsteht plötzlich eine neue Stimmung oder sogar eine andere Geschichte.
Genau diese feinen Veränderungen interessieren mich. Ich möchte Menschen nicht auf eine einzige Eigenschaft reduzieren und glaube auch nicht daran, dass sich der Charakter eines Menschen in einem einzelnen Foto vollständig festhalten lässt. Dafür sind wir zu vielschichtig, zu widersprüchlich und zu wandelbar.
Ein Portrait kann aber einen Moment sichtbar machen: eine Stimmung, eine Seite eines Menschen, vielleicht auch etwas, das erst im gemeinsamen Fotografieren entsteht. Darum geht es mir weniger um perfekte Posen als um Aufmerksamkeit, Offenheit und die Bereitschaft, etwas auszuprobieren.
Dabei soll die Person im Bild erkennbar bleiben. Natürlichkeit bedeutet für mich nicht, auf Gestaltung oder eine sorgfältige Bearbeitung zu verzichten. Licht, Farbe, Perspektive und Bildbearbeitung dürfen die Wirkung unterstützen – aber sie sollen den Menschen nicht verfremden.
Ich suche nicht nach der einen endgültigen Wahrheit über einen Menschen. Mich interessiert, was in einem aufmerksamen gemeinsamen Moment entstehen kann.
Zur Person
Von der Naturfotografie zu Begegnungen mit Menschen.
Meine ersten bewussten fotografischen Schritte führten durch den Garten, in den Wald und über die Felder rund um Coswig. Die Kamera war für mich ein Grund, langsamer zu werden und genauer hinzusehen: auf Licht, Formen, Farben und kleine Veränderungen an vertrauten Orten.
Mit der Zeit rückten Menschen stärker in meinen Blick. Portraitfotografie verbindet für mich Gestaltung mit Begegnung. Ich kann eine Idee vorbereiten, Licht setzen und einen Rahmen schaffen – doch das eigentliche Bild entsteht oft in den Momenten dazwischen und im Austausch mit der Person vor der Kamera.
Fotografie ist mein Hobby und mein kreativer Ausgleich zum Alltag. Vielleicht ist gerade das ein wichtiger Teil meiner Arbeitsweise: Es gibt keinen Leistungs- oder Zeitdruck. Ich darf neugierig bleiben, weiterlernen und gemeinsam mit anderen etwas ausprobieren, dessen Ergebnis vorher noch nicht vollständig feststeht.
Heute fotografiere ich vor allem in Dresden, Coswig, Meißen und der Umgebung. Mich reizen ruhige natürliche Portraits genauso wie ungewöhnliche Ideen mit Farbe, Kunstlicht oder einer kleinen Geschichte.



Der Name
Wer oder was ist Peacheto?
Der Name begleitet mich seit meinen ersten Schritten im Internet Ende der 1990er-Jahre – damals noch mit 56k-Modem und einem Windows-95-PC. Für meine erste E-Mail-Adresse brauchte ich einen Namen. Neben mir lag ein Cocktailbuch, und beim Blättern blieb ich bei einem Longdrink hängen: Peacheto.
Der Name gefiel mir, weil er offen klingt und neugierig macht. Seitdem begleitet er mich online und wurde schließlich auch zum Namen meiner Fotografie.
Und was steckt in einem Peacheto?
Das ursprüngliche Rezept nennt 2 cl Pfirsichlikör, 2 cl Kontiki Red Orange, 1 cl Maracujasirup und 10 cl Orangensaft. Alles wird mit Eis geschüttelt und in einem mit Orangenscheibe und Physalis dekorierten Longdrinkglas serviert. Getrunken habe ich ihn bis heute noch nicht – aber der Name ist geblieben.
Vielleicht beginnt hier eine neue Geschichte
Du möchtest selbst einmal vor die Kamera?
Du brauchst weder Erfahrung noch eine fertige Bildidee. Neugier und die Lust, gemeinsam etwas auszuprobieren, sind ein guter Anfang.